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	<title>Rechtsanwalt Flauaus Bensheim Fachanwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht</title>
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	<description>Strafrecht und Verkehrsrecht aus der Sicht des anwaltlichen Praktikers</description>
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		<title>Ein Hoch auf den härtesten Strafvollzug Deutschlands!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 13:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[blog strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Christean Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht ob dem früheren Hessischen Justizminister Christean Wagner, inzwischen Fraktionsvorsitzender der CDU im hessischen Landtag, zu Recht nachgesagt wurde, er habe den härtesten Strafvollzug Deutschlands proklamiert; wenn dem so ist, ist Hessen zumindest auf dem Weg dorthin, nichts worauf man stolz zu sein hätte. Seit etwa anderthalb Jahren befindet sich meine Mandantin in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht ob dem früheren Hessischen Justizminister Christean Wagner, inzwischen Fraktionsvorsitzender der CDU im hessischen Landtag, zu Recht nachgesagt wurde, er habe den <a href="http://politik-digital.de/chat_mit_christean_wagner_dem_justizminister_in_hessen/">härtesten Strafvollzug</a> Deutschlands proklamiert; wenn dem so ist, ist Hessen zumindest auf dem Weg dorthin, nichts worauf man stolz zu sein hätte.<br />
Seit etwa anderthalb Jahren befindet sich meine Mandantin in der JVA Frankfurt III. Am Montag, ihrem Geburtstag, wird sie von der Strafvollstreckungskammer wegen der vorzeitigen Haftentlassung zum Zweidrittelzeitpunkt angehört. Die zuständige Richterin hat bereits signalisiert, die weitere Vollstreckung der Freiheitsstrafe zur Bewährung aussetzen zu wollen. Staatsanwaltschaft und JVA hatten dies befürwortet. Die seit März überfällige Fortschreibung des Vollzugsplan mit entsprechenden Entlassungsvorbereitungen bei Übernahme in den offenen Vollzug sollte eigentlich in der abgelaufenen Woche auf den Weg gebracht werden. Entsprechendes hatte die Mitarbeiterin des Sozialdienstes vorbereitet. Unter anderem hatte sie auch angeregt, der Mandantin Ausgang anlässlich der am Sonntag anstehenden Taufe ihrer ersten Enkelin zu gewähren. Nachdem der für die Entscheidung zuständige Abteilungsleiter die Angelegenheit eine Woche lang nicht entschieden hatte, teilte er (erst) auf Anruf des Verteidigers am Freitagnachmittag mit, der Antrag auf Ausgang aus Anlaß der Taufe werde abgelehnt.<br />
Das ist es wohl, was man unter dem härtesten Strafvollzug Deutschlands zu verstehen hat: Auch wenn in vier Wochen ohnehin die Entlassung ansteht: &#8220;Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht &#8230;&#8221;</p>
<p>Was ist schon die Taufe des einzigen Enkels? Es geht nun wirklich nicht  darum, Menschlichkeit gegenüber Strafgefangenen zu üben. Hessen hat einen Ruf zu erwerben! Hessen hat mit Bayern gleichzuziehen! Mindestens!<br />
Wenn alles gut geht und Hessen weiter an seinem Ruf arbeitet, brauchen wir hier nicht mehr lange neidisch auf einen Fall Mollath nach Bayern zu blicken.</p>
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		<title>Thomas Fischer von Leutheusser-Schnarrenberger als Vorsitzender des 2. Strafsenates vorgeschlagen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 13:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Fischer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Detlef Burhoff unter Bezug auf die Frankfurter Rundschau mitteilt, sei für Fischer die Weiche nun endlich in Richtung Vorsitz desjenigen Strafsenates gestellt, dem er schon seit vielen Jahren angehört und der maßgeblich von ihm geprägt wird. Fischer ist am 29. April 60 Jahre alt geworden. Ihm stehen somit nur einige wenige Jahre zur Verfügung. Sein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://blog.strafrecht.jurion.de/2013/05/was-lange-waehrt-wird-endlich-gut-fischer-wird-vorsitzender-beim-bgh/">Detlef Burhoff</a> unter Bezug auf die Frankfurter Rundschau mitteilt, sei für Fischer die Weiche nun endlich in Richtung Vorsitz desjenigen Strafsenates gestellt, dem er schon seit vielen Jahren angehört und der maßgeblich von ihm geprägt wird. Fischer ist am 29. April 60 Jahre alt geworden. Ihm stehen somit nur einige wenige Jahre zur Verfügung. Sein &#8220;Programm&#8221; läßt sich erahnen, wenn man alleine den zuletzt veröffentlichten und mit seinen Senatskollegen Ralf Eschelbach und Christoph Krehl verfassten Aufsatz &#8220;Das Zehn-Augen-Prinzip&#8221; (StV 2013, 395) liest. Beschlussentscheidungen eben <em>danach</em> statt dem bisherigen Vier-Augen-Prinzip; die Renaissance des Verfahrensrechts (vielleicht sogar der Verfahrensrüge?). Zurück zur alter Formenstrenge. Man darf gespannt sein.</p>
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		<title>Thomas Fischer (u.a. Mitglieder des 2. Senats): Die Strafprozeßordnung ist &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 09:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Absprachen im Strafprozeß]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleunigungsgrundsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Strafprozeßordnung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230;das Gebilde einer Rechtsordnung &#8230;, in deren alte Formen über Jahrzehnte ein formloser Brei eingewandert ist, der sie von innen zersetzt hat, und die ihre formale Kraft nunmehr nach Maßgabe von Zweckmäßigkeit oder jeweiliger Verfahrens-Macht vorgaukelt. Er trägt den Namen Opportunität, Effektivität, Beschleunigung und Absprache.&#8221; Fischer, Eschelbach, Krehl, Zehn-Augen-Prinzip, StV 2013, 395 (399)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;das Gebilde einer Rechtsordnung &#8230;, in deren alte Formen über Jahrzehnte ein formloser Brei eingewandert ist, der sie von innen zersetzt hat, und die ihre formale Kraft nunmehr nach Maßgabe von Zweckmäßigkeit oder jeweiliger Verfahrens-Macht vorgaukelt. Er trägt den Namen Opportunität, Effektivität, Beschleunigung und Absprache.&#8221;</p>
<p>Fischer, Eschelbach, Krehl, Zehn-Augen-Prinzip, StV 2013, 395 (399)</p>
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		<title>BGH watscht Sachverständigen &#8220;Dr. B.&#8221; (aus W.?) ab</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 12:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[psychiatrischer Sachverständige]]></category>

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		<description><![CDATA[Burhoff macht aufmerksam auf BGH 2 StR 4428/12 vom 11.04.13, worin das LG Ffm ebenso wie der Sachverständige &#8220;Dr. B.&#8221; dafür gerügt wird, in einer Entziehungsanstalt bereits deswegen untergebracht zu haben bzw. dies empfohlen zu haben, weil dies nicht &#8220;völlig aussichtslos&#8221; sei, obwohl das Gesetz (§ 64 S. 2 StGB) hinreichend konkrete Erfolgsaussichten fordert. Burhoff meint, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.strafrecht.jurion.de/2013/05/bgh-watscht-strafkammer-und-sachverstaendigen-ab-rechtsprechung-aus-1994-sollte-man-kennen/#comment-13376">Burhoff</a> macht aufmerksam auf BGH 2 StR 4428/12 vom 11.04.13, worin das LG Ffm ebenso wie der Sachverständige &#8220;Dr. B.&#8221; dafür gerügt wird, in einer Entziehungsanstalt bereits deswegen untergebracht zu haben bzw. dies empfohlen zu haben, weil dies nicht &#8220;völlig aussichtslos&#8221; sei, obwohl das Gesetz (§ 64 S. 2 StGB) <em>hinreichend konkrete Erfolgsaussichten</em> fordert.<br />
Burhoff meint, &#8220;den&#8221; (also den Sachverständigen) &#8220;wird die Strafkammer kaum mehr nehmen (dürfen)&#8221;. Da kennt er aber die örtlichen Verhältnisse schlecht. Ob &#8220;Dr. B.&#8221; derjenige &#8220;Dr. B. aus W.&#8221; ist, der in beispielloser Weise vom BGH wegen mangelhafter Sachkunde verrissen worden ist (StV 2005, 124, 2 StR 367/04), weiß ich nicht. Wahrscheinlich ist es aber schon, denn &#8220;der&#8221; wird halt &#8220;gerne genommen&#8221; und die damalige BGH-Entscheidung (&#8220;Sachkunde &#8230; zweifelhaft&#8221;, &#8220;kaum nachvollziehbar&#8221;, &#8220;Objektivität des Gutachters in Frage (ge)stell(t)en&#8221;, &#8220;erhebliche(n) Mängel und Unklarheiten des &#8230; Gutachtens&#8221;) hat ihm augenscheinlich jedenfalls &#8220;geschäftlich&#8221; nicht geschadet.</p>
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		<title>&#8220;Promillegrenze&#8221; Radfahrer</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 08:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fahruntüchtigkeit Radfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Promillegrenze]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Innenministerkonferenz setzte sich dafür ein, diese von 1,6 Promille auf 1,1 Promille herabzusetzen, so hört man. Es geht um die Grenze zur absolute Fahruntüchtigkeit, die bei einem bestimmten &#8220;Promillewert&#8221; erreicht ist, ab dem unbezweifelbar eine Straftat vorliegt, wenn am öffentlichen Straßenverkehr teilgenommen wird. Bei niedrigeren Werten kann aber auch schon Fahruntüchtigkeit vorliegen, wenn die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Innenministerkonferenz setzte sich dafür ein, diese von 1,6 Promille auf 1,1 Promille herabzusetzen, so hört man. Es geht um die Grenze zur absolute Fahruntüchtigkeit, die bei einem bestimmten &#8220;Promillewert&#8221; erreicht ist, ab dem unbezweifelbar eine Straftat vorliegt, wenn am öffentlichen Straßenverkehr teilgenommen wird. Bei niedrigeren Werten kann aber auch schon Fahruntüchtigkeit vorliegen, wenn die Alkoholisierung zu belegten Ausfallerscheinungen geführt hat. Wann absolute Fahruntüchtigkeit des Radfahrers vorliegt, legt jedoch nicht das Gesetz fest und schon gar nicht die Exekutive in geballter Innenministerkonferenzform. Dies ist Aufgabe der Rechtsprechung, die dies -nach sachverständiger Beratung- in ihr angetragenen Fällen entscheidet und dabei für zukünftige Fälle präjudiziert.</p>
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		<title>Außerhalb der &#8220;Geschäftszeiten&#8221; des Amtsgerichts Worms</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgericht Worms]]></category>

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		<description><![CDATA[Ruft man beim Amtsgericht Worms an, sagt der Anrufbeantworter, man rufe außerhalb der Geschäftszeiten an. &#8220;Diese sind: Montags bis Donnerstags von 8.00 Uhr&#8230;&#8221; Was nützt da der Blick auf die Uhr, die inzwischen 8.40 Uhr zeigt. Interessant auch der Hinweis, &#8220;in besonders dringenden Fällen&#8221; möge man sich an die Polzeiinspektion Worms wenden. Abgesehen davon, dass [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ruft man beim Amtsgericht Worms an, sagt der Anrufbeantworter, man rufe außerhalb der Geschäftszeiten an. &#8220;Diese <em>sind</em>: Montags bis Donnerstags von 8.00 Uhr&#8230;&#8221;<br />
Was nützt da der Blick auf die Uhr, die inzwischen 8.40 Uhr zeigt. Interessant auch der Hinweis, &#8220;in besonders dringenden Fällen&#8221; möge man sich an die Polzeiinspektion Worms wenden. Abgesehen davon, dass die sich sicher über solche Anrufe freuen und besonders beflissen bearbeiten, fragt sich, was eigentlich die Polizei dazu beruft, ein Amtsgericht &#8220;in besonders dringenden Fällen&#8221; zu vertreten.</p>
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		<title>Polizei bedarf im Fach &#8220;Verhalten vor Gericht&#8221; der Schulung</title>
		<link>http://www.raflauaus.de/2013/04/polizei-bedarf-im-fach-verhalten-vor-gericht-der-schulung/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 13:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Messbeamter]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<description><![CDATA[Weshalb muss ein sogn. &#8220;Messbeamter&#8221;, also ein Polizist, der misst, ob der Führer eines Kraftfahrzeuges sich der Überschreitung von Geschwindigkeitsvorgaben &#8220;schuldig&#8221; gemacht hat, von der &#8220;Polizeiakademie Hessen&#8221; (und anderswo) eigentlich auch geschult werden in: &#8220;Verhalten vor Gericht&#8221;?  So heißt dies in unverblümter Offenheit in einer von der Polizeiakademie Hessen ausgestellte Teilnahmebescheinigung an der &#8220;Veranstaltung Vitronic [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Weshalb muss ein sogn. &#8220;Messbeamter&#8221;, also ein Polizist, der misst, ob der Führer eines Kraftfahrzeuges sich der Überschreitung von Geschwindigkeitsvorgaben &#8220;schuldig&#8221; gemacht hat, von der &#8220;Polizeiakademie Hessen&#8221; (und anderswo) eigentlich auch geschult werden in: &#8220;<strong>Verhalten vor Gericht&#8221;</strong>?  So heißt dies in unverblümter Offenheit in einer von der Polizeiakademie Hessen ausgestellte Teilnahmebescheinigung an der &#8220;Veranstaltung Vitronic PoliScanSpeed&#8221; aus. Ist denn das Verhalten <em>vor Gericht</em> ein bei der Polizei besonders schulungswürdiges Verhalten? Immerhin ergeben sich die Pflichten eines Zeugen (zur vollständigen und wahrheitsgemäßen Aussage und der strafrechtlich relevante Verstoß hiergegen) nicht nur unmittelbar aus dem Gesetz, das der Polizist kennen sollte, sondern auch aus den Belehrungen des ihn vernehmenden Richters. Kaum wird die Veranstaltung sein allgemeines Verhalten zum Inhalt haben, das, was  man früher &#8220;gute Kinderstube&#8221;, also eine Art &#8220;Knigge-Verhalten&#8221;, nannte. Geht es etwa bei der speziellen Schulung &#8220;Verhalten vor Gericht&#8221; um ein Verhalten, das vor Gericht nicht selbstverständlich sein sollte und dass gerade deswegen besondere Schulung bedarf? Z.B. nicht ganz wahr, nur halb wahr oder sogar glatt gelogen, sich dabei aber nicht erwischen lassen? Wir zahlen jedenfalls die Schulung mit Steuern und Abgaben. Und dann zahlen wir die Bußgelder und dazwischen die Messbeamten, die Gerätschaften und die Richter usw. Wenn&#8217;s der Verkehrssicherheit dient! Der Kaiser hat doch gar nichts an, sagte das Kind.</p>
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		<title>Justiziabilität von Zuschauerplätzen im Strafprozeß</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 20:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[blog strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Zschäpe; OLG München; Bundesvefassungsgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Politik ist auch &#8216;was für Juristen. Anders gewendet: eine rechtlich richtige Vorgehensweise muß nicht unbedingt politisch daneben sein. Karlsruhe geht &#8216;mal wieder voran. Der Deutsche Richterbund sollte sich davon eine Scheibe abschneiden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Politik ist auch &#8216;was für Juristen. Anders gewendet: eine rechtlich richtige Vorgehensweise muß nicht unbedingt politisch daneben sein. Karlsruhe geht &#8216;mal wieder voran. Der Deutsche Richterbund sollte sich davon eine Scheibe abschneiden.</p>
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		<title>Schokonikolaus und befangener Schöffe (LG Koblenz)</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 15:50:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Besorgnis der Befangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schöffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NJW berichtet über den Fall des Schöffen bei der Staatsschutzkammer Koblenz, der in deren Abwesenheit den Staatsanwälten zwei Schokonikoläuse auf den Tisch im Sitzungssaal gelegt hatte (kurz vor Weihnachten) und deswegen mit Erfolg wegen Besorgnis der Befangenheit am 27. Verhandlungstag abgelehnt worden war (2013, 801). Etwa die Hälfte der 26 Angeklagten hatten sich dem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die NJW berichtet über den Fall des Schöffen bei der Staatsschutzkammer Koblenz, der in deren Abwesenheit den Staatsanwälten zwei Schokonikoläuse auf den Tisch im Sitzungssaal gelegt hatte (kurz vor Weihnachten) und deswegen mit Erfolg wegen Besorgnis der Befangenheit am 27. Verhandlungstag abgelehnt worden war (2013, 801). Etwa die Hälfte der 26 Angeklagten hatten sich dem Antrag angeschlossen. Für diese war das Verfahren &#8220;geplatzt&#8221;. Die andere Hälfte, die sich nicht angeschlossen hatte, verhandelt weiter in Koblenz. Inzwischen sind es 41 Verhandlungstage. Heute (sic!) wurde mit der Beweisaufnahme begonnen und der erste Zeuge vernommen.  Wegen derer, die vor Weihnachten aus dem Verfahren ausgeschieden waren, wird es zur gegebenen Zeit eine neue Hauptverhandlung geben.</p>
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		<title>Strate stützt Wiederaufnahme im Fall Mollath auf Rechtsbeugung</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 14:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flauaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Strate]]></category>
		<category><![CDATA[Mollath]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufnahmeverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerhard Strate hat ( Mollath-Wiederaufnahmeantrag-2013-02-19  ) den Wiederaufnahmeantrag vom 19.02.13 nicht auf neue Tatsachen gestützt. Vielmehr auf den Wiederaufnahmegrund, dass an der Entscheidung ein Richter mitgewirkt hat, der sich dabei der (mehrfachen) Rechtsbeugung schuldig gemacht hat. Die StA Regensburg werde ihrerseits einen Wiederaufnahmeantrag stellen. Dieser stütze sich auf neue Tatsachen. Inzwischen gibt es auch eine Zusammenfassung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard Strate hat ( <a href="http://www.raflauaus.de/wp-content/uploads/2013/02/Mollath-Wiederaufnahmeantrag-2013-02-19.pdf">Mollath-Wiederaufnahmeantrag-2013-02-19</a>  ) den Wiederaufnahmeantrag vom 19.02.13 nicht auf neue Tatsachen gestützt. Vielmehr auf den Wiederaufnahmegrund, dass an der Entscheidung ein Richter mitgewirkt hat, der sich dabei der (mehrfachen) Rechtsbeugung schuldig gemacht hat. Die StA Regensburg werde ihrerseits einen Wiederaufnahmeantrag stellen. Dieser stütze sich auf neue Tatsachen.<br />
Inzwischen gibt es auch eine Zusammenfassung des Falls bei bzw. von <a href="http://blog.strafrecht.jurion.de/2013/02/der-fall-mollath-rueckblickausblickueberblick/">Burhoff</a>.</p>
]]></content:encoded>
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